Was tut sich in der Coburger Kunstszene? Wer das wissen möchte, begibt sich am besten in die Kulturfabrik Cortendorf. Denn dort haben sich mittlerweile viele Künstlerinnen und Künstler angesiedelt, u.a. Annika Heilborn, Sarah-Jane Sixtl, Nadine Kupfer, Valeska von Brase, Mathias Börner, Anna Kataian, Kerstin Amend-Polig, Martina Schwarz-Wohlleben, Ralf Edelmann, Franz Denk, Annika Heilborn und Susanne Schlegel. Die Künstlergemeinschaft bietet einen Rundgang durch ihre Ateliers. Inmitten von Farbe und Leinwänden kann man direkt mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen über vielfältige künstlerische Positionen. Gemälde, Grafik, Keramik und Plastik finden sich im Kaleidoskop Coburger Kunstschaffens.
Warum ist der Barock das Koks der Kunst? Was hat der Expressionismus mit der Milka-Kuh zu tun? Und wie beeinflussten Geisterbeschwörungen die Erfindung der Abstraktion? Der Stand-Up-Comedian und Kunsthistoriker Jakob Schwerdtfeger liefert mit einer Menge an Meisterwerken, Geheimtipps, Anekdoten und Kunst-Skandalen einen zeitgemäßen und erfrischenden Blick auf alle Kunstepochen - vom Mittelalter bis heute. Wie ein Trüffelschwein sucht Schwerdtfeger nach Funfacts und ergründet, warum die Mona Lisa in einer Pizza-Werbung landete und wie ein Künstler Google Maps austricksen konnte. Diese einzigartige Mischung aus Unterhaltung und Wissen lässt uns die Kunst anders erleben. In Kooperation mit der Wohnbau Stadt Coburg. Mit freundlicher Unterstützung der Weingarth Stiftung.
An diesem Abend holen wir die Kunst von der Wand direkt in den Topf. Drei Bilder bilden die kreative Vorlage für ein herbstliches Drei-Gänge-Menü. Wir werfen gemeinsam einen Blick auf die ausgewählten Werke, erfahren Wissenswertes über die jeweiligen Künstler sowie deren Epoche und übersetzen diese Eindrücke in essbare Kreationen. Ein Gericht ist beispielsweise ein Rote-Bete-Risotto mit Rosenkohlblättern nach der künstlerischen Vorlage eines Gemäldes des Coburger Künstlers Gerd Kanz. Auch die anderen Gerichte sind vegetarisch, überwiegend regional und saisonal. Welche Kunstwerke hier als Vorlage dienen, soll eine Überraschung bleiben. Es erwartet Sie ein wahrer Kunstgenuss in zweierlei Hinsicht. Das gemeinsame Sinnieren, Ausprobieren und der Austausch stehen im Vordergrund. Am Ende wird zusammen geschlemmt - und alle Gerichte lassen sich später unkompliziert nachkochen.
Was haben Salvador Dalí, Albrecht Dürer und Joan Miró gemeinsam? Sie alle ließen sich von der geheimnisvollen Welt ihrer Träume inspirieren. Dieser Vortrag verbindet kunstgeschichtliche Aspekte mit der Historie der Traumforschung. Wir verbringen rund ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen und träumen nahezu während jeder Schlafphase. Kein Wunder also, dass diese Zeit einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden nehmen kann. Doch genauso wie negative Träume unsere Stimmung für den Tag beeinflussen können, gibt es auch Möglichkeiten, um auf die nächtlichen Traumbilder positiv einzuwirken. Im letzten Teil des Vortrags werden aktuelle Erkenntnisse aus der Traumforschung erläutert, bei der auch Malerei und kreative Methoden zum Einsatz kommen können.