Dozenten
Boseckert, Dr. Christian
Die Städtischen Sammlungen Coburg (SSC) befinden sich im Besitz der Stadt. Die Objekte dokumentieren die Geschichte, das bürgerliche Leben sowie die Kunst und Kultur in Coburg und Umgebung. Sie werden aktuell in zwei Depots verwahrt. Die Hauptaufgabe der SSC besteht darin, diese historische Sachzeugnisse zu sammeln, zu bewahren und nach Möglichkeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei dieser Führung durch das Hauptdepot erhalten Interessierte Einblick in den vielfältigen Bestand.
5.00 Euro ab 6 Personen, , ohne Ermäßigung
In der Erzählung „Gutmanns Reisen“ spinnt Wilhelm Raabe (1831 – 1910) eine fiktive Liebesgeschichte rund um die Tagung des Deutschen Nationalvereins, die 1860 in der Reithalle in Coburg stattgefunden hat. Als ein „gemütliches Hin- und Herpendeln zwischen der hohen Politik und dem guten Koburger Bier; zwischen dem Reithause und dem Wirtshause“ beschreibt Raabe humorvoll die Veranstaltung, in der „Kleinkrämer, Kleinstädtler, Kleinstaatler“ das neue Deutsche Reich gründen wollen (Der Autor hat selbst daran teilgenommen). Seine Figuren Willi Gutmann und Klotilde Blume wohnen in der Zwiebelmarktgasse, amüsieren sich im Schützenhaus und kommen sich im Hofgarten näher. Klappt es mit der Vereinigung Deutschlands? Und – wenn nicht – zumindest mit der von Willi und Klotilde? Im Rahmen des 200. Jubiläums des Landestheaters Coburg lesen Schauspieler in der historischen Reithalle aus dem Werk, während Stadtheimatpfleger Dr. Christian Boseckert die historischen Hintergründe und die Rolle der Stadt und ihres Herzogs erläutert.
15.00 Euro ab 8 Personen, ohne Ermäßigung
Stolz sind die Coburger – ganz besonders auf „ihr“ Landestheater. Kein Wunder: Es ist nicht nur ein Ort der Kunst und Begegnung, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der historischen Identität Coburgs als ehemalige Residenzstadt. Mit Musiktheater, Schauspiel und Ballett auf höchstem Niveau prägt es das kulturelle Leben der Stadt und strahlt auch über Coburgs Grenzen hinaus. Jetzt feiert es seinen 200. Geburtstag. Zwar gab es schon im 17. Jahrhundert erste Hoftheateraufführungen in der Vestestadt. Aber 1827 war´s, als Herzog Ernst I. das herzoglich-sächsische Hoftheater offiziell gründete. Wie die Entstehungsgeschichte aussah, wie sich das Theater seitdem entwickelt hat und welchen Stürmen es über die Jahre hinweg ausgesetzt war, erzählt der Stadtheimatpfleger Dr. Christian Boseckert anschaulich an diesem Abend, der im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums stattfindet.
13.00 Euro ab 15 Personen, , ohne Ermäßigung