Was kann Ernährung wirklich für starke Knochen leisten - und wie lässt sich das einfach umsetzen? In diesem Vortrag erfahren die Teilnehmer, wie sie mit gezielter Ernährung aktiv etwas für ihre Knochengesundheit tun können - ob zur eigenen Vorbeugung, für ein Familienmitglied oder als ergänzende Unterstützung bei bestehender Osteoporose. Im Fokus stehen die Nährstoffe, die für die Knochengesundheit wichtig sind - und wie sie ohne großen Aufwand in den eigenen Ernährungsalltag integriert werden können.
Lange Meetings, anspruchsvolle Telefonate, zähe Verhandlungen, oder belastende private Verpflichtungen - kein Wunder, dass manchmal schon das Aufstehen schwerfällt. Wie schafft man es, trotzdem motiviert zu bleiben? In diesem Vortrag werden verschiedene Methoden vorgestellt, die herausfordernde (Arbeits-)Tage und unangenehme Termine erleichtern und für ein positives Gefühl sorgen. Dazu gehören unter anderem kleine Belohnungen, besondere Zielsetzungen, angenehme Gesellschaft sowie der sogenannte 5-Minuten-Deal.
Die Diagnose Endometriose wird in den letzten Jahren häufiger gestellt und auch in den sozialen Medien oft thematisiert - aber was ist Endometriose überhaupt und wie viele Frauen sind wirklich betroffen? Die meist gutartige, jedoch chronisch verlaufende Erkrankung geht oft mit starken Unterleibsschmerzen, auch unabhängig von der Periode, einher und kann auch die Fruchtbarkeit beeinflussen. Bei diesem Vortrag erklärt Dr. Jens Reimann unter anderem, wie eine Endometriose entsteht, wie man diese frühzeitig erkennen kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Mehr als 8 Millionen Deutsche (ca. 9 bis 10 Prozent) leiden unter Osteoporose, doch viele kennen ihr persönliches Risiko nicht. Richtige Bewegung und eine gesunde Ernährung tragen erheblich zur Knochengesundheit bei. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Osteoporose entsteht und was Sie selbst tun können, um der Erkrankung vorzubeugen oder einer bestehenden Osteoporose entgegenzuwirken, um Vitalität bis ins hohe Alter zu bewahren. Außerdem erhalten Sie aktuelle Informationen zu Diagnostik und Behandlung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Prof. Dr. med. Stefan Piltz, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Coburg, Fragen zu stellen.
Etwa 6 Millionen Frauen leiden in Deutschland unter einer Reizblase bzw. unter Druckgefühl im Unterleib. Das beeinträchtigt die Lebensqualität meist stark. Dabei gibt es heutzutage eine Vielzahl verschiedener Heilmöglichkeiten, um die Probleme zu beheben. Welche das sind, woher die Beschwerden kommen können, ob eine Operation nötig ist und warum gerade viel Trinken hilfreich sein kann, erfahren Interessierte bei diesem Vortrag. Der Referent, Dr. med. Jens Reimann, ist Chefarzt am Klinikum Sonneberg/Neuhaus und Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Gendermedizin untersucht, wie biologische und soziale Geschlechtsunterschiede Gesundheit und Therapie beeinflussen. Doch wie wirkt sich das auf die Schmerztherapie aus? Frauen sind häufiger von chronischen Schmerzen wie Migräne oder Fibromyalgie betroffen als Männer - hier beeinflussen vor allem hormonelle Faktoren, insbesondere Östrogene, die Schmerzwahrnehmung. Männer hingegen leiden beispielsweise häufiger an Gicht und Clusterkopfschmerzen. Sie haben oft eine höhere Schmerzschwelle, zeigen Schmerzen aber gesellschaftlich bedingt seltener oder unterdrücken diese eher. Diese Unterschiede können sich maßgeblich auf Diagnostik und Therapieentscheidungen auswirken, denn Frauen und Männer sprechen teilweise unterschiedlich auf Medikamente an. Da die Medikamente zum Teil nur an Männern getestet werden, kann dies wiederrum die Wirksamkeit bei Frauen einschränken. An diesem Abend erfahren Sie alles über die Wechselwirkungen von Geschlecht und Schmerz und Sie lernen den Ist-Stand in der Schmerztherapie sowie neueste Erkenntnisse kennen.
An diesem Abend erklärt Frau Dr. Stephanie Geidies, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie das Konzept des Embodiments. Hier geht es um die enge Verbindung von Körper, Psyche und Denken: Ist es uns möglich, unsere Körperhaltung und Mimik/Gestik so einzusetzen, dass wir unsere Emotionen nachweislich ändern können - am besten gezielt positiv? Oder auch negativ? Gibt es „Power-Posen“ und wenn ja, wie setze ich sie ein? Bewusstes Arbeiten mit Körperübungen kann das Wohlbefinden steigern und Stress reduzieren. Die Referentin geht auf die Hintergründe und die wissenschaftlichen Erkenntnisse ein und gibt praktische Übungen zum Umgang mit z.B. Angst, Ärger, Stress etc. mit.
Stress ist ein natürlicher Teil des Lebens und stellt eine sinnvolle Körperreaktion dar, die es ermöglicht, Herausforderungen zu meistern. In diesem Vortrag wird aufgezeigt, wie Stress zur Belastung wird und wie wir besser damit umgehen können. Dabei wird der Ablauf der Stressreaktion aufgezeigt und es werden drei Ebenen der Stressbewältigung betrachtet: die Stressoren an sich, stressfördernde Gedanken und die Stressreaktion. Ein zentraler Punkt wird die aktive Entspannung sein, die uns helfen kann, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Darüber hinaus teilt Frau Dr. Stephanie Geidies, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, praktische Tipps für ein effektives Zeitmanagement und das Setzen von Prioritäten im Alltag.
Nahrungsergänzungsmittel sind ein viel diskutiertes Thema. Fakt ist: Der Handel mit den diversen Tabletten, Kapseln, dem Pulver und den Brausetabs boomt. Und sie sind überall erhältlich - sogar im Supermarkt. Aber machen die Präparate wirklich Sinn? Wenn ja, welche und für wen? Können Sie unter Umständen sogar schädlich sein? Antworten auf diese und weitere Fragen aus medizinischer Sicht gibt in diesem Vortrag Dr. med. Sigrun Merger, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin.