Dozenten
Zosig, Isabel
Viele Jahrhunderte war jüdische Kultur ein wichtiger Bestandteil des Lebens in Deutschland. Bis weit in die Antike lassen sich die Spuren zurückverfolgen. Auch in Coburg lebten und arbeiteten Juden und Jüdinnen nachweislich seit dem späten Mittelalter. In dieser Führung wollen wir einen Blick darauf werfen, was von diesen ehemaligen Coburgern und Coburgerinnen noch bekannt ist und wo sich eventuell noch Zeugnisse jüdischen Lebens in Coburg erhalten haben. Ein Schwerpunkt dabei soll - neben der mittelalterlichen Gemeinde - vor allem die Zeit des 19. und frühen 20. Jahrhundert sein.
10.50 Euro ab 10 Personen, 13,10 EUR ab 8 Personen, ohne Ermäßigung
Ein jüdisches Sprichwort sagt: „Der Mensch ist erst dann wirklich tot, wenn sein Name vergessen ist.“ Diese Worte waren es, die den Berliner Künstler Gunter Demnig dazu brachten, "Stolpersteine gegen das Vergessen" vor den ehemaligen Wohn- und Wirkungsstätten im Dritten Reich Verfolgter zu verlegen und ihnen damit ihre Identität wiederzugeben, die ihnen die Nationalsozialisten genommen hatten. Auf unserem Rundgang durch die Coburger Innenstadt werden wir einige dieser Stolpersteine aufsuchen, von den Lebens- und Leidensgeschichten der Verfolgten erfahren und so ihr Andenken lebendig werden lassen. Altersempfehlung: ab 12 Jahren.
10.50 Euro ab 10 Personen, 13,10 EUR ab 8 Personen, ohne Ermäßigung