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Die Welt verstehen - Ein Blick nach...

Warum wählten die Türken im vergangenen Jahr erneut den Autokraten Erdogan zum Präsidenten? Warum überließen die Menschen in Afghanistan ihr Land 2021 kampflos den Taliban? Wie konnte es zum Militärputsch in Myanmar und zur Inhaftierung einer Friedensnobelpreisträgerin kommen? Warum ordnen sich die Chinesen ihrem Regime vermeintlich widerstandslos unter?

In der neuen Reihe des Studium Generale werden Länder vorgestellt, deren Systeme und Denktraditionen wir in unserer, auf westlichen Werten basierenden Weltordnung, nicht immer verstehen. Wie ist unsere Sicht? Wie die Sicht der anderen? Unsere Reise wird uns nach China, Afghanistan, in die Türkei, in den Jemen, nach Myanmar und in den ehemaligen Sowjetstaat Tadschikistan führen.


Gebühr


Die Vorträge sind einzeln oder als Gesamtpaket buchbar:
– 50,00 € für Gesamtbelegung
– 12,00 € für Einzelbelegung


Ort

Pfarrzentrum St. Augustin, Obere Klinge 1a, Raum nach Aushang

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Ein Blick nach Myanmar - Die Welt verstehen -
Mi. 05.06.2024 19:00
Coburg
- Die Welt verstehen -

Das Entsetzen war groß, als im Februar 2021 die Bilder vom Militärputsch in Myanmar um die Welt gingen. Vielen wurde dadurch zum ersten Mal bewusst, wie stark die Demokratie weltweit tatsächlich gefährdet ist. Myanmar belegt im Demokratieindex den vorletzten Platz. Angriffe auf Zivilisten sind an der Tagesordnung. Die Anzahl von politischen Gefangenen wächst stetig, aktuell herrscht Bürgerkrieg und die humanitäre Lage ist katastrophal. Immer wieder werden die vom Militärregime versprochenen Wahlen verschoben. An diesem Abend wird die Vorsitzende des Vereins German Solidarity with Myanmar Democracy e.V., Nyein Chan May, ihr Heimatland vorstellen.

Kursnummer 1201CO06
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Gebühr: 12,00
12.00 Euro ab 10 Personen, Gebühr für Einzelbelegung, ohne Ermäßigung
Dozent*in: Nyein Chan May,
Ein Blick nach Tadschikistan - Die Welt verstehen -
Mi. 12.06.2024 19:00
Coburg
- Die Welt verstehen -

Die Lage Tadschikistans inmitten der höchsten Berge der Welt muss beeindruckend sein. Das Land wird sogar als Paradies für Outdoor-Abenteurer gepriesen. Dennoch ist Tadschikistan für viele Europäer ein unbekannter Fleck auf der Landkarte. Möglicherweise liegt es daran, dass es aktuell so etwas wie eine autoritäre Befriedung der innerstaatlichen Konflikte gibt. Anders als in anderen ehemaligen Staaten der Sowjetunion, wo es oftmals zu Protesten gegen die Regierungen kam, gelingt es dem regierenden Präsidenten Rahmon den Status Quo zu wahren. Das Land ist quasi aus den Nachrichtenmeldungen verschwunden. Dabei ist die Menschenrechtslage sehr problematisch. Beinahe die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, ein Drittel ist unterernährt. Die Bürgerkriege der 90er Jahre prägen die Menschen noch immer, die diktatorische Entwicklung Tadschikistans verschärft sich zunehmend.

Kursnummer 1201CO07
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Gebühr: 12,00
12.00 Euro ab 10 Personen, Gebühr für Einzelbelegung, ohne Ermäßigung
Dozent*in: Prof. Dr. Manja Stephan-Emmrich,
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29.02.24 03:26:36