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Vögel im Klimawandel
- Herausforderungen des Klimawandels - in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Coburg -

Der derzeitige Klimawandel zeigt vielfältige „Fingerabdrücke“ in der Vogelwelt. Zugvögel kehren im Frühjahr früher aus ihren Winterquartieren zurück und/oder ändern ihre Abzugszeiten im Herbst, wodurch sich für viele Arten die Aufenthaltszeiten im Brutgebiet verlängern. Bei Vogelarten, die innerhalb Europas überwintern, sehen wir eine Abnahme der Zugbereitschaft, und immer mehr werden zu Standvögeln und verbleiben den Winter im Brutgebiet. Viele Wasservogelarten verschieben ihre Winterareale nordwärts. Dadurch verändert sich die Zusammensetzung von Wintervogelgemeinschaften mit Auswirkungen auf Konkurrenz- und Überlebensbedingungen. Viele Arten brüten heute früher und bei einigen ergibt sich dadurch eine Entkopplung des Brutgeschäftes vom Nahrungsangebot mit Auswirkungen auf den Bruterfolg und die Bestände. Regionale Unterschiede im Klimawandel beeinträchtigen den Zugablauf, da Arten, die lange Strecken ziehen, auf eine Kette „verlässlicher“ Rastgebiete angewiesen sind. Zudem verändert der Klimawandel Nahrungsangebot und Nahrungsqualität, was wiederum besonders Zugvögel betrifft, die oftmals von ganz besonderen Nahrungsbedingungen für erfolgreichen Zug und nachfolgendes Brüten abhängig sind.

Vögel im Klimawandel
- Herausforderungen des Klimawandels - in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Coburg -

Der derzeitige Klimawandel zeigt vielfältige „Fingerabdrücke“ in der Vogelwelt. Zugvögel kehren im Frühjahr früher aus ihren Winterquartieren zurück und/oder ändern ihre Abzugszeiten im Herbst, wodurch sich für viele Arten die Aufenthaltszeiten im Brutgebiet verlängern. Bei Vogelarten, die innerhalb Europas überwintern, sehen wir eine Abnahme der Zugbereitschaft, und immer mehr werden zu Standvögeln und verbleiben den Winter im Brutgebiet. Viele Wasservogelarten verschieben ihre Winterareale nordwärts. Dadurch verändert sich die Zusammensetzung von Wintervogelgemeinschaften mit Auswirkungen auf Konkurrenz- und Überlebensbedingungen. Viele Arten brüten heute früher und bei einigen ergibt sich dadurch eine Entkopplung des Brutgeschäftes vom Nahrungsangebot mit Auswirkungen auf den Bruterfolg und die Bestände. Regionale Unterschiede im Klimawandel beeinträchtigen den Zugablauf, da Arten, die lange Strecken ziehen, auf eine Kette „verlässlicher“ Rastgebiete angewiesen sind. Zudem verändert der Klimawandel Nahrungsangebot und Nahrungsqualität, was wiederum besonders Zugvögel betrifft, die oftmals von ganz besonderen Nahrungsbedingungen für erfolgreichen Zug und nachfolgendes Brüten abhängig sind.
  • Gebühr
    12,00 €
    12.00 Euro ab 10 Personen, , ohne Ermäßigung
  • Kursnummer: 1451CO02
  • Start
    Di. 24.01.2023
    19:00 Uhr
    Ende
    Di. 24.01.2023
    20:30 Uhr
  • Geschäftsstelle: Coburg
    Naturkunde-Museum Coburg
    96450 Coburg
    Park 6, Coburg, Vortragsraum