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Der Klimawandel ist in Oberfranken präsent. Fünf der zehn wärmsten Jahre seit dem Aufzeichnungsbeginn lagen zwischen 2011 und 2019. Die Wälder sind geschädigt. Trockene und extrem warme Hitzeperioden, Gewittern mit Hagel, Tornados, Hochwasser und langanhaltende Regenfälle setzen der Natur, den Tieren und dem Menschen zu.

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Der Klimawandel in Oberfranken - Wo stehen wir und welche Auswirkungen hat er bei uns? - Herausforderungen des Klimawandels - in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Coburg -
Di. 17.01.2023 19:00
Coburg

Der Vortrag stellt zu Beginn kurz den aktuellen Stand der Treibhausgasemissionen vor, wobei hier vor allem auch Fragen der Klimagerechtigkeit diskutiert werden. Diese sind wichtig, wenn man über den Beitrag zum Klimaschutz auf individueller und staatlicher Ebene diskutiert. Bei den Auswirkungen des Klimawandels legt der Vortrag einen Schwerpunkt auf die Variabilität der Temperatur und des Niederschlags und den daraus resultierenden Schwierigkeiten von Anpassungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft. Hier werden auch erste Ergebnisse aus dem Projekt zum Klimawandel im Landkreis Forchheim vorgestellt. Weitere Resultate aus dem Projekt beziehen sich auf die Konsequenzen für das Siedlungsklima im Landkreis Forchheim, das wie bei größeren Städten ebenfalls durch deutlich wärmere Temperaturen im Vergleich zum Umland gekennzeichnet ist. Cyrus Samimi ist Professor für Klimatologie an der Universität Bayreuth. Die Arbeiten seines Teams haben einen Fokus auf Klimaveränderungen, Klimastatistik und Klimaanpassung. Die regionalen Schwerpunkte sind in Mitteleuropa, dem subsaharischen Afrika und in Zentralasien.

Kursnummer 1451CO01
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Gebühr: 12,00
12.00 Euro ab 10 Personen, , ohne Ermäßigung
Dozent*in: Prof. Dr. Cyrus Samimi
Vögel im Klimawandel - Herausforderungen des Klimawandels - in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Coburg -
Di. 24.01.2023 19:00
Coburg

Der derzeitige Klimawandel zeigt vielfältige „Fingerabdrücke“ in der Vogelwelt. Zugvögel kehren im Frühjahr früher aus ihren Winterquartieren zurück und/oder ändern ihre Abzugszeiten im Herbst, wodurch sich für viele Arten die Aufenthaltszeiten im Brutgebiet verlängern. Bei Vogelarten, die innerhalb Europas überwintern, sehen wir eine Abnahme der Zugbereitschaft, und immer mehr werden zu Standvögeln und verbleiben den Winter im Brutgebiet. Viele Wasservogelarten verschieben ihre Winterareale nordwärts. Dadurch verändert sich die Zusammensetzung von Wintervogelgemeinschaften mit Auswirkungen auf Konkurrenz- und Überlebensbedingungen. Viele Arten brüten heute früher und bei einigen ergibt sich dadurch eine Entkopplung des Brutgeschäftes vom Nahrungsangebot mit Auswirkungen auf den Bruterfolg und die Bestände. Regionale Unterschiede im Klimawandel beeinträchtigen den Zugablauf, da Arten, die lange Strecken ziehen, auf eine Kette „verlässlicher“ Rastgebiete angewiesen sind. Zudem verändert der Klimawandel Nahrungsangebot und Nahrungsqualität, was wiederum besonders Zugvögel betrifft, die oftmals von ganz besonderen Nahrungsbedingungen für erfolgreichen Zug und nachfolgendes Brüten abhängig sind.

Kursnummer 1451CO02
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Gebühr: 12,00
12.00 Euro ab 10 Personen, , ohne Ermäßigung
Dozent*in: Prof. Dr. Franz Bairlein
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Nadine Düthorn, Gesellschaft, Gesundheit
Nadine Düthorn
Gesellschaft, Gesundheit

In Kooperation mit dem